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Zu den Hauptaufgaben eines Flugbegleiters gehört die Gewährleistung von
Sicherheit an Bord und die Betreuung der Passagiere (unter anderem das
Verhalten beim Abfall des Kabinendrucks oder der Gebrauch der
Schwimmwesten). Im Notfall ist es Aufgabe der Flugbegleiter unverzüglich die
richtigen Maßnahmen zu ergreifen und innerhalb kürzester Zeit das Flugzeug
zu evakuieren.
Der ranghöchste Flugbegleiter, die Purserette/der Purser, trägt die
Verantwortung für die Koordination der im Betriebshandbuch festgelegten
Sicherheits- und Notverfahren für die Fluggastkabine. Ebenso ist er die
Schnittstelle zwischen der Kabinenbesatzung und der Besatzung der
Pilotenkanzel.
Der Flugbegleiter ist ein Repräsentant der Fluggesellschaft und somit durch
extensiven Kundenkontakt an der Gestaltung des öffentlichen
Erscheinungsbildes der Fluggesellschaft maßgeblich beteiligt. Deshalb wird
bei den meisten Fluggesellschaften der Ausbildung und dem Auftreten des
Kabinenpersonals eine wichtige Bedeutung beigemessen. Man kann sagen, dass
Flugbegleiter auch "Botschafter" des Landes, in dem die Fluggesellschaft
ihren Sitz hat, sind. Deshalb orientiert sich die einheitliche Kleidung
häufig an landestypischen Traditionen.
Flugbegleiter werden in einem mehrwöchigen Grundkurs theoretisch und
praktisch ausgebildet. Die Wissensvermittlung erfolgt nach Kriterien, die
für die Luftfahrtunternehmen ökonomisch relevant sind. Die Ausbildung endet
mit einer firmeninternen Prüfung ohne staatlich anerkannten Abschluss.
Jede Fluggesellschaft bildet ihr eigenes Kabinenpersonal aus. Selbst bei der
Einstellung eines Mitarbeiters mit jahrelanger Flugerfahrung erfolgt eine
Grundausbildung ganz von vorn.
Sollten Sie sich für den Beruf des Flugbegleiters entscheiden, werden Sie
mit einer spannenden Tätigkeit belohnt, bei der Sie außer Menschen vieler
Nationen auch fremde Länder und andere Kulturen kennen lernen.
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